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Werden Krypto-Käufe in den USA bald steuerfrei?

27 Jul, 20223 min readRegulation
Werden Krypto-Käufe in den USA bald steuerfrei?

Die Senatoren in den USA haben einen neuen Gesetzentwurf eingebracht, der Kryptotransaktionen steuerfrei machen soll. Der Virtual Currency Tax Fairness Act, so der Name, wie man aus einer Pressemitteilung entnehmen kann, möchte es sich zur Aufgabe machen, die Kapitalertragssteuer auf Käufe von weniger als 50 US-Dollar zu streichen.

Krypto-Käufe bald steuerfrei?

Die US-Senatoren wollen also kleine Krypto-Transaktionen bis zu 50 US-Dollar von der Besteuerung ausnehmen. Ideengeber sind Senator Pat Toomey aus Pennsylvania und Senatorin Kyrsten Sinema aus Arizona. Mit der Gesetzgebung ziele man darauf ab, die Verwendung digitaler Zahlungen für alltägliche Einkäufe zu vereinfachen. Demnach sollen die Bürger «nicht mit überraschenden Steuern belastet werden, wenn sie digitale Währungen für Zahlungen mit geringem Wert verwenden», so Senator Toomey über den Gesetzentwurf und fügte hinzu:

Während Kryptowährungen das Potenzial haben, Teil unseres täglichen Lebens zu werden, steht das derzeitige Steuerrecht dem im Weg… [Senatorin Sinema und ich] arbeiten zusammen, um die Verwendung digitaler Währungen als gängige Zahlungsmethode zu erleichtern, indem wir kleine persönliche Transaktionen von der Steuer befreien.

While #crypto has the potential to become part of our everyday lives, the current tax code stands in the way. @SenatorSinema and I are teaming up to make it easier to use digital currencies as a common method of payment by exempting from taxes small personal transactions. — Senator Pat Toomey (@SenToomey) July 26, 2022

Die Gesetzgebung wäre ein positiver Schritt nach vorne für die USA, obwohl diese natürlich noch genehmigt werden muss. Der neue Gesetzentwurf ist einer von vielen, die erst kürzlich eingebracht wurden. Dazu gehört beispielsweise auch ein Gesetzentwurf, an dem erneut Senatorin Sinema und Senatorin Cynthia Lummis mitgewirkt haben.

USA: Immer mehr Krypto-Gesetze im Anmarsch

In letzter Zeit haben die Vereinigten Staaten bei der Regulierung von Bitcoin & Co. einen deutlichen Zahn zugelegt. Hierbei darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Gesetzgeber sich tatsächlich auf die positiven Aspekte der Kryptowährungsbranche versuchen zu konzentrieren. Krypto-Experten gehen davon aus, dass endlich erkannt wird, wie viel Potenzial in dieser Technologie steckt.

Eine solche Entwicklung fand bereits Ende Juni statt. Gouverneur des Bundesstaates Louisiana, John Bel Edwards, hatte nämlich ein Gesetz zur Krypto-Verwahrung unterzeichnet. Senator Lummis und Senatorin Kirsten Gillibrand haben ebenfalls an einem Krypto-Gesetzentwurf gearbeitet, der sich unter anderem auf DeFi und DAOs konzentriert.

Die Kryptowährungen werden also genauer unter die Lupe genommen. Auch hatte die USA Mitte des Monats ihre Bürger nach den Nutzen und Risiken von digitalem Geld hinterfragt. Auf eine umfassende Regulierung müsste man sich allerdings noch gedulden. Man geht davon aus, dass diese frühestens im nächsten Jahr erfolgen könnte. In jedem Fall scheint die Regulierung von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten voranzukommen, was zweifellos Auswirkungen auf den Markt haben wird.

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