Coin News

Von wegen Umweltsünder – Bitcoin-Mining kann zum Klimaschutz beitragen

4 Sep, 20222 min readMining
Von wegen Umweltsünder – Bitcoin-Mining kann zum Klimaschutz beitragen

Bitcoin (BTC) steht oftmals dafür in der Kritik, dass das Mining der marktführenden Kryptowährung besonders energieintensiv und damit umweltschädlich sei. Eine neue Studie von Arcane Research zeigt nun allerdings, dass der Abbau des Krypto-Marktführers auf mehreren Ebenen das Potenzial hat, zum Klimaschutz beizutragen.

Zunächst stellen die Analysten von Arcane dahingehend fest, dass die Reaktionskosten von Mining-Unternehmen im Vergleich zu anderen Branchen relativ gering sind, weshalb Miner umso besser mit erneuerbaren Energiequellen wie Windenergie und Solarenergie arbeiten können, die oftmals stark schwanken. Rechenzentren oder Produktionsstätten wie Stahlwerke können ihren Energiebedarf längst nicht so flexibel anpassen wie Mining-Zentren. Bei letzteren ist die Effizienz in der Nutzung von grüner Energie also deutlich höher.

Neben dieser hohen Flexibilität kann Bitcoin-Mining auch dabei helfen, das Problem des „Gas Flarings“ zu lösen. Bei diesem Prozess werden überschüssige Erdgasvorkommen abgefackelt, die bei der Erdölgewinnung entstehen.

Laut Arcane erlaubt die hohe Mobilität von Mining-Rigs, dass diese problemlos auch in unmittelbarer Nähe von Erdölförderstationen eingerichtet werden können. Dadurch könnten nach Berechnungen der Experten „pro 1.000 US-Dollar, die investiert werden, 6,32 Tonnen CO2 pro Jahr“ durch Bitcoin-Mining eingespart werden. Bei einer entsprechenden Investition in Wind- oder Solarenergie würden hingegen lediglich 1,3 Tonnen bzw. 0,98 Tonnen eingespart.

Einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz kann das Mining der marktführenden Kryptowährung dadurch leisten, dass das Nebenprodukt Wärme dazu genutzt wird, um Privathaushalte, Fabriken oder andere Anlagen im Winter zu beheizen. Eine ziemlich relevante Anwendungsmöglichkeit, denn knapp 40 % der weltweiten CO2-Emissionen werden durch das Heizen erzeugt.

Eine Wiederverwertung der Wärme aus Bitcoin-Mining hätte zahlreiche Vorteile, so können dadurch allen voran Heizkosten und Betriebskosten reduziert werden.

Die Ergebnisse der Studie sind umso interessanter, da die Eurozone aktuell mit einer Rekordinflation von 9,1 % zu kämpfen hat, die nicht zuletzt durch die Gas- und Energiekrise bedingt ist.

Wie Cointelegraph berichtet hat, machen die Energiepreise mit 38,3 % im letzten Monat den größten Anteil an den Preissteigerungen aus.

Source

Subscribe to get our top stories

Coin News
App StoreApp Store