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US-Senatsausschuss setzt Termin für FTX-Anhörung fest: Am 1. Dezember soll auch der CFTC-Vorsitzende aussagen

22 Nov, 20222 min readRegulation
US-Senatsausschuss setzt Termin für FTX-Anhörung fest: Am 1. Dezember soll auch der CFTC-Vorsitzende aussagen

Der Landwirtschaftsausschuss des US-Senats hat angekündigt, dass der Vorsitzende der US-Regulierungsbehörde CFTC Rostin Behnam einer der Zeugen bei der Anhörung im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX sein werde.

Laut der Webseite des Landwirtschaftsausschusses des Senats wird der gesamte Ausschuss am 1. Dezember Zeugenaussagen von Behnam und vermutlich anderen Personen anhören, die Informationen über die Liquiditätsprobleme und anschließende Insolvenz von FTX haben. Die Anhörung ist eine der ersten, in der US-Gesetzgeber untersuchen, was mit der großen Kryptobörse und dem ehemaligen CEO Sam Bankman-Fried passiert ist.

News: On December 1 @SenateAgDems + @SenateAgGOP will hold a hearing about the FTX collapse and the need for congressional action.— Senate Ag, Nutrition, & Forestry Committee Dems (@SenateAgDems) November 21, 2022

Der Ausschuss für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses sagte am 16. November, es werde eine ähnliche Anhörung "über den Zusammenbruch von FTX und die weiteren Folgen für das Ökosystem digitaler Vermögenswerte" im Dezember geben. Aber bei Redaktionsschluss stand der Termin noch nicht fest. Der Ausschuss erklärte, es sollen Bankman-Fried, Alameda Research und Binance angehört werden. Es wurden allerdings nicht ausdrücklich Aussagen von US-Regulierungsbehörden wie der SEC oder der CFTC erwähnt.

Sowohl demokratische als auch republikanische Gesetzgeber und auch das Weiße Haus haben angesichts der Situation um FTX signalisiert, dass regulatorische Klarheit oder zusätzliche Regulierungen notwendig seien. Am 10. November kommentierte die Pressesprecherin des Weißen Hauses Karine Jean-Pierre über Krypto-Firmen ohne angemessene Aufsicht, "eine umsichtige Regulierung von Kryptowährungen ist in der Tat notwendig".

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Seit dem Insolvenzantrag und dem Rücktritt als FTX-CEO am 11. November ist Bankman-Fried von Regulierungsbehörden weltweit ins Visier genommen worden, die gegen die Börse ermitteln, darunter die türkische Behörde für Wirtschaftsverbrechen, Behörden auf den Bahamas und mehrere US-Behörden. Bankman-Fried soll sich immer noch auf den Bahamas befinden und könnte zu Befragung an die USA ausgeliefert werden. Es ist unklar, ob er bei einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus oder dem Senatsausschuss anwesend sein wird.

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