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Twitter: Elon Musk plant offenbar drastische Stellenkürzungen

25 Oct, 20222 min readOther
Twitter: Elon Musk plant offenbar drastische Stellenkürzungen

Es sieht nun wirklich so aus, als würde Elon Musk sich um satte 44 Milliarden Dollar Twitter kaufen. Noch ist der Deal nicht final durch, aber trotzdem gibt es im Tagesrhythmus neue Gerüchte, wie sich der Kurznachrichtendienst durch diesen Deal verändern wird.

Aus einem Dokument, das der Washington Post vorliegt, geht hervor, dass Elon Musk seinen angehenden Co-Investoren kommuniziert hat, dass er plane, satte 75% der Belegschaft des börsennotierten Unternehmens kündigen zu wollen. Damit würde die Zahl der Mitarbeiter:innen von 7.500 auf nur mehr 2.000 sinken – mit drastischen Implikationen, wie Features betreut und Content auf der Plattform überwacht werden kann.

Aber selbst wenn Musk Twitter am Ende doch nicht kauft, kommen herbe Kürzungen auf das Unternehmen zu. Die aktuelle Firmenleitung will der Washington Post zufolge bis Ende 2023 etwa 800 Millionen Dollar einsparen. Das würde bedeuten, dass Twitter etwa ein Viertel seiner Angestellten gehen lassen muss. Auch bei der Infrastruktur, also etwa den Servern, soll gespart werden.

Wird Twitter zu X?

Der Deal zur Übernahme von Twitter durch Musk soll nächsten Freitag abgesegnet werden. Die Stimmung im Team dürfte so oder so mies sein. Berichten zufolge sollen die Mitarbeiter:innen in internen Slack-Chats mit Witzen und Resignation auf die Gerüchte zu den Job-Kürzungen reagiert haben.

Twitter ist wie viele andere Tech-Firmen einer schwierigen Wirtschaftslage ausgesetzt. Auch andere große Unternehmen im Sektor wie Google, Microsoft oder Meta sind nicht vor Rückgängen bei Umsätzen und notwendigen Stellenkürzungen gefeit. Insgesamt haben Tech-Unternehmen weltweit dieses Jahr bereits etwa 92.000 Mitarbeiter:innen gehen lassen. Twitter wird diese Zahl Richtung 100.000 bringen.

Währenddessen wird es auch spannend zu sehen sein, in welche Richtung Elon Musk Twitter drehen wird. Gerüchten zufolge soll es Pläne geben, die Social-Media-Plattform in „X, the anything app“ zu verwandeln. Also einen Service, der weit über Tweets hinausgeht, sondern ähnlich wie WeChat in China eine digitale Plattform für vielerlei weitere Dienste wie Messaging, Video-Sharing und Payments werden.

Dazu ist natürlich auch interessant, wer mit Elon Musk gemeinsam Twitter kaufen will. Wie berichtet gibt es eine Reihe von Geldgebern, die stark im Krypto-Business unterwegs sind. Auch Musk ist sehr Krypto-affin, weswegen es nicht verwunderlich wäre, dass Bitcoin und Co noch stärker Einzug in „Crypto Twitter“ halten.

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