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Thailand und Ungarn erforschen gemeinsam Blockchain-Technologie

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Thailand und Ungarn erforschen gemeinsam Blockchain-Technologie

Die Finanztechnologieverbände von Thailand und Ungarn haben eine bilaterale Absichtserklärung unterzeichnet, um die Einführung der Blockchain-Technologie in ihren jeweiligen Finanzsektoren zu fördern.

Die Absichtserklärung wurde am 25. Oktober von der Thai Fintech Association und der Hungarian Blockchain Coalition unterzeichnet und sieht vor, dass die beiden Verbände "Erfahrungen und bewährte Praktiken austauschen sowie Bereiche erkunden, die für eine direkte Zusammenarbeit von Vorteil sein könnten", wie es in einem Facebook-Post der ungarischen Botschaft in Bangkok hieß.

Der Präsident des thailändischen Fintech-Verbandes Chonladet Khemarattana sagte laut einem Bericht der Bangkok Post vom 29. Oktober, dass E-Commerce, mobiler Zahlungsverkehr und digitale Währungen in Thailand schnell wachsen würden und eine internationale Zusammenarbeit erforderlich sei, um die lokale Finanztechnologie weiterzuentwickeln.

Er sagte auch, 20 Prozent der Krypto-Besitzer weltweit würden in Thailand leben. Das Land steht auf dem 2022 Global Crypto Adoption Index, der im September von der Analysefirma Chainalysis veröffentlicht wurde, auf Platz 8 und das Krypto-Zahlungsunternehmen TripleA schätzt, dass fast 6,5 Prozent der Bevölkerung Kryptowährungen besitzen.

Die Hungarian Blockchain Coalition wurde im März 2022 gemeinsam vom ungarischen Ministerium für Innovation und Technologie und dem National Data and Economy Knowledge Centre gegründet. Die Thai Fintech Association ist eine gemeinnützige Organisation, die 2016 gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, die lokale Finanztechnologiebranche sowie Kryptowährungsbörsen zu fördern.

Zu dieser Absichtserklärung ist es gekommen, als sich die thailändische Zentralbank zusammen mit einigen Geschäftsbanken des Landes im September an einer Erprobung einer grenzüberschreitenden Transaktionsplattform für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) mittels Distributed-Ledger-Technologie beteiligt hat.

Die thailändische Zentralbank kündigte im August an, sie wolle bis Ende 2022 ein Pilotprojekt für eine Retail-CBDC mit etwa 10.000 Nutzern lancieren. Sie will dabei die digitale Währung bei "bargeldähnlichen Aktivitäten" wie dem Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen testen.

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Die thailändische Wertpapieraufsicht hat in diesem Jahr einige Beschränkungen für Kryptowährungen auferlegt und im März die Verwendung von Kryptowährungen für Zahlungen verboten. Als Begründung gab sie an, diese könnten "die Stabilität des Finanzsystems beeinträchtigen".

Die Aufsichtsbehörde greift auch hart gegen Krypto-Kreditplattformen durch. Sie will Kryptobörsen verbieten, digitale Vermögensverwahrungsdienste anzubieten oder zu unterstützen.

Ungarn hat eine ähnlich strenge Haltung gegenüber Kryptowährungen. Im Februar wollte der Gouverneur der ungarischen Nationalbank György Matolcsy den Krypto-Handel und das Mining in der gesamten Europäischen Union vollständig verbieten lassen, da diese "illegale Aktivitäten" fördern würden und "spekulativ" seien.

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