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Terra-Blockchain, LUNA und Stablecoin UST sind so gut wie tot

7 d ago2 min readBlockchain
Terra-Blockchain, LUNA und Stablecoin UST sind so gut wie tot

Das Drama, dass sich in den letzten Tagen vor den Augen der interessierten Weltöffentlichkeit entfaltet hat, wird in Zukunft wohl ein Lehrstück für das Versagen eines Krypto-Projektes herhalten müssen. Das Vorhaben von Terraform Labs, einen algorithmischen Stablecoin zu etablieren, ist endgültig gescheitert. Der LUNA-Token ist quasi auf Null gefallen, der „Stablecoin“ UST straft seiner Bezeichnung Lügen.

Denn UST ist auch nach Rettungsversuchen aktuell nur mehr 18 US-Cent wert und damit mehr als 80 Prozent seiner Zielgröße, nämlich 1 US-Dollar entfernt. Die Marktkapitalisierung von UST von mehr als 18 Milliarden Dollar vor einer Woche auf nur mehr zwei Milliarden Dollar eingebrochen – es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis sie auf Null fällt.

Billionen Token wurden nachgedruckt

Der LUNA-Token als wichtigstes Instrument, um UST zu erschaffen, ist nunmehr wertlos und auf Null US-Cent gefallen. Krypto-Exchanges, allen voran Binance, Bybit und eToro haben den gefallenen Token bereits aus dem Angebot genommen – wer noch LUNA hat, hat somit auch fast keine Chance mehr, die wertlosen Token loszuwerden. Mittlerweile hat die Menge an LUNA absurde Höhen erreicht – im Preisverfall und durch die Flucht der Anleger:innen aus dem Token wurden mittlerweile 13 Billionen LUNA (!!) produziert, die allesamt nichts mehr wert sind.

Außerdem wurde nun auch die Terra-Blockchain angehalten. „Die Terra-Blockchain ist offiziell bei Block 7607789 zum Stillstand gekommen“, heißt es seitens Terraform Labs. „Die Terra-Validatoren haben das Netzwerk angehalten, um einen Plan zu entwickeln, wie es wiederhergestellt werden kann.“

Gewinner:innen des Kollaps sind wohl jene Trader, die mit Shortselling auf einen starken Verfall von Terra, LUNA und UST gewettet haben. Aktuell wird in der Krypto-Community Aufklärungsarbeit geleistet, um herauszufinden, wie und ob die Shortseller dazu beigetragen haben, dass Terra implodiert. Gründer Do Kwon hat sich seit zwei Tagen nicht mehr öffentlich gemeldet – seine Rettungspläne fruchteten nicht. Mittlerweile scheint Kwons Ehefrau laut der südkoreanischen News-Seite Money Today mittlerweile auch Polizeischutz beantragt zu haben, denn wütende Investor:innen würden seinem Haus bereits „Besuche“ abstatten.

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