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Stimmungslage wie im März 2020 – Bitcoin (BTC) schon wieder auf dem Weg nach oben?

17 May, 20223 min readBitcoin
Stimmungslage wie im März 2020 – Bitcoin (BTC) schon wieder auf dem Weg nach oben?

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 17. Mai zurück auf 30.500 US-Dollar geklettert, womit der Abschwung auf das Rekordhoch von 2017 zunächst erfolgreich verhindert werden konnte.

Crash auf 20.000 US-Dollar unwahrscheinlich

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, konnte BTC/USD am Dienstag langsam und stetig zulegen, und damit die wichtige 30.000 US-Dollar-Marke festigen.

Da sich der Bitcoin-Kurs jedoch in einer mehrtägigen Preisspanne befindet, ist bisher noch keine klare Richtungsbewegung nach oben oder unten erkennbar.

Während es zuletzt ernsthafte Sorgen gab, dass ein größerer Abschwung den BTC-Kurs auch noch unter das zehnmonatige Tief der letzten Woche absenken könnte, bietet der Analyst Credible Crypto nun eine deutlich optimistischere Alternative an. So argumentiert dieser, dass es aus historischer kaum Gründe gibt, dass Bitcoin wieder bis auf 20.000 US-Dollar oder darunter einbricht.

„Die Prognose, dass BTC bis auf 13.000 – 14.000 US-Dollar crashen könnte, fußt auf dem Argument, dass nach großen Aufwärtstrends jeweils immer Abwärtstrends von 80 % gefolgt sind im Vergleich zum jeweiligen Höhepunkt, wobei als Annahme vorausgesetzt wird, dass 65.000 US-Dollar der aktuelle Hochpunkt ist“, wie der Experte dahingehend erklärt. Und weiter:

„Diese falsche Annahme haben die Leute auch im Juni 2021 getroffen, als sie 30.000 US-Dollar als neuen Hochpunkt ausgerufen hatten, woraufhin wir drei Monate später bis auf ein neues Rekordhoch von 65.000 US-Dollar geklettert sind.“

Wie Cointelegraph berichtet hat, gibt es für den Fall eines weiteren Crashes immerhin schon einen „Notfallplan“, so will Bitcoin-Großinvestor MicroStrategy in diesem Fall noch stärker investieren und einen größeren Einbruch verhindern.

Dementsprechend skeptisch ist Credible Crypto, dass BTC/USD einen ähnlichen Rücklauf wie zum Beginn der Coronakrise hinlegen könnte, denn im März 2020 war der Kurs der marktführenden Kryptowährung von 14.000 US-Dollar in 2019 auf nur noch 3.600 US-Dollar geschlittert.

„Ich gehe nicht davon aus. Ist es möglich? Ja, aber wie ich zuvor schon meinte, ist es eher unwahrscheinlich, dass der Kurs zurück auf alte Rekordpunkte absinkt, denn das ist vorher noch nie passiert, und deshalb meiner Meinung nach auch jetzt sehr unwahrscheinlich“, so der Experte.

Cointelegraph-Analyst Michaël van de Poppe verweist derweil auf den US-Dollar als entscheidende Triebfeder für risikoreiche Investitionsprodukte wie Aktien und Kryptowährungen.

So geht van de Poppe davon aus, dass der US-Dollar-Index (DXY) demnächst wieder von seinem zwanzigjährigen Hoch von 105 Punkten zurück auf den Boden der Tatsachen kommen sollte, was wiederum zum Vorteil der „Risk Assets“ wäre.

„Wenn ich mir den momentanen Stand des DXY angucke, dann wird es wohl zu folgendem Szenario kommen: Zunächst geht es für den Index wieder nach unten, denn in den oberen Bereichen gibt es keine Liquidität mehr. Unterhalb von 103,7 Punkten wird sich der Abwärtsdruck dann nochmal verstärken, was wiederum zum Vorteil für risikoreiche Finanzprodukte ist“, so der Cointelegraph-Experte auf Twitter.

Stimmungslage wie im März 2020

Die Stimmungslage auf dem Kryptomarkt scheint zu unterstreichen, dass noch immer Unsicherheit herrscht und keine klare Richtung erkennbar ist. Die Tendenz geht dabei jedoch ganz klar nach unten.

So zeigt das Stimmungsbarometer Crypto Fear & Greed Index zurzeit nur 8/100 Punkten an, was gleichsam den niedrigsten Wert seit dem 28. März 2020, also zwei Wochen nach Beginn der Coronakrise, bedeutet.

Auch damals hatte sich BTC/USD jedoch schon wieder vom ersten Schock erholt. Bei einem Kurs von 30.500 US-Dollar lag der Bitcoin-Kurs gegenüber der Vorwoche bereits satte 28 % im Plus.

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