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Singapur hält sich an EU-Krypto-Sanktionen gegen Russland

31 Oct, 20222 min readOther
Singapur hält sich an EU-Krypto-Sanktionen gegen Russland

Die Singapurer Finanzaufsicht erinnerte alle zugelassenen Kryptowährungsbörsen im Land daran, die Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland einzuhalten.

Die Behörde sah sich zu dieser Erklärung gezwungen, nachdem Untersuchungen ergeben haben, dass Krypto-Spenden in Millionenhöhe von pro-russischen Gruppen zur Unterstützung des derzeitigen Konflikts in der Ukraine gesammelt wurden. Kurz zuvor wurden auch die Sanktionen gegen Russland weltweit verschärft.

Singapur folgt damit den Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland, die Anfang des Jahres verhängt wurden. Zunächst wurden Krypto-Zahlungen zwischen Russland und der EU im Rahmen von Sanktionen auf etwa 10.000 US-Dollar beschränkt.

Anfang Oktober wurden diese Sanktionen verschärft und es wurden "alle Krypto-Asset-Wallet-, Konto- oder Verwahrungsdienste, unabhängig von der Höhe des Wallet-Betrags" verboten.

Etwa zur Zeit der ersten EU-Sanktionen ergriff die Singapurer Finanzaufsicht Maßnahmen, die sich gegen russische Banken und andere Unternehmen im Land richteten. Zudem wurde auch ein Verbot verhängt, Mittel für Aktivitäten zu beschaffen, die der russischen Regierung zugute kommen könnten.

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Kryptobörsen und Plattformen aus dieser Branche halten sich seit Beginn des Konflikts an die Sanktionen gegen Russland.

Die beliebte Kryptobörse Kraken hat im vergangenen Monat russische Nutzer ausgeschlossen und alle Konten gesperrt, die mit dem Land in Verbindung standen. Auch Dapper Labs hat alle Konten von russischen Nutzern gesperrt. Konten mit russischen Verbindungen konnten so NFTs nicht mehr verkaufen, kaufen oder verschenken und auch kein Geld mehr auszahlen lassen.

Kürzlich sagte der globale Leiter der Sanktionsabteilung von Binance Chagri Poyraz in einem Interview mit Cointelegraph, das Unternehmen bemühe sich sehr darum, die EU-Maßnahmen einzuhalten und gleichzeitig seine Nutzer bestmöglich zu bedienen.

Unterdessen wandern viele russische Nutzer in Nachbarländer wie Kasachstan aus, um die Dienste weiter nutzen zu können.

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