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Sequoia Capital schreibt FTX-Investition als „Totalverlust“ ab

10 Nov, 20222 min readOther
Sequoia Capital schreibt FTX-Investition als „Totalverlust“ ab

Der einflussreiche Risikokapitalgeber Sequoia Capital hat in einem Brief an seine Teilhaber vom heutigen 10. November offengelegt, dass die Investmentfirma ihre 213,5 Mio. US-Dollar schwere Investition in die FTX und die FTX US auf 0 US-Dollar heruntergestuft und als Totalverlust abgeschrieben hat.

Dahingehend heißt es in dem Brief, dass sich die FTX in einer Krise befindet, durch die die „Zahlungsunfähigkeit“ droht. Die finanziellen Verbindungen zu dem Krypto-Unternehmen durch den Global Growth Fund III sind für Sequoia hingegen „überschaubar“.

Here is the note we sent to our LPs in GGFIII regarding FTX. — Sequoia Capital (@sequoia) November 10, 2022

„Der Verlust in Höhe von 150 Mio. US-Dollar wird durch realisierte und nicht realisierte Gewinne in Höhe von 7,5 Mrd. US-Dollar im selben Investmentfonds aufgefangen. Der Fonds befindet sich also weiterhin in guter Position.“

Des Weiteren gibt SC an, dass 63,5 Mio. US-Dollar über den Sequoia Capital Global Equities Fund in die FTX und FTX US investiert sind, diese Summe macht jedoch wiederum weniger als 1 % des gesamten Portfolios aus.

Obwohl sich die Investitionen in das ambitionierte Krypto-Unternehmen nach heutigem Stand als Fehlgriff erweisen, verweist der Risikokapitalgeber darauf, dass diese im Vorfeld gründlich geprüft wurde:

„Zum Zeitpunkt unserer Investition in die FTX haben wir einen gründlichen Prüfungsprozess durchgeführt. Als wir 2021 in FTX investiert haben, hat die Kryptobörse einen Umsatz von knapp 1 Mrd. US-Dollar erzielt und mehr als 250 Mio. US-Dollar operativen Gewinn generiert.“

„Das Eingehen von Risiko ist unser Geschäft. Einige Investitionen überraschen nach oben, andere überraschen nach unten“, wie der Risikokapitalgeber abschließend zu bedenken gibt.

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