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Schweizer Finanzaufsicht verlängert Meldevorgaben für Krypto-Transaktionen

3 Nov, 20222 min readRegulation
Schweizer Finanzaufsicht verlängert Meldevorgaben für Krypto-Transaktionen

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat angekündigt, eine Verordnung zur Bekämpfung von Geldwäsche zu erweitern, die eine Identitätsprüfung für die Meldung bestimmter Krypto-Transaktionen vorschreibt.

In einer Mitteilung vom 2. November erklärte die Schweizer Finanzaufsicht, sie werde einen Schwellenwert von 1.000 Schweizer Franken für Transaktionen von virtuellen Währungen mit Bargeld oder "anderen anonymen Zahlungsmitteln" festlegen. Laut der FINMA hat die Aufsichtsbehörde die Anpassung in Übereinstimmung mit dem Anti-Geldwäschegesetz und der Verordnung zur Bekämpfung von Geldwäsche der Regierung vorgenommen.

"Die FINMA erhielt zahlreiche Rückmeldungen im Hinblick auf die Festlegung des Schwellenwerts für Transaktionen mit virtuellen Währungen", so die Aufsichtsbehörde. "Angesichts der Risiken und der jüngsten Missbrauchsfälle hält die FINMA daran fest, dass technische Maßnahmen notwendig sind, um zu verhindern, dass der Schwellenwert von 1000 Franken für verknüpfte Transaktionen innerhalb von 30 Tagen überschritten wird."

Teilrevision Geldwäschereiverordnung: #FINMA präzisiert die Berechnung des Schwellenwertes bei Wechselgeschäften mit virtuellen Währungen. — Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA (@FINMA_media) November 2, 2022

Die Schweizer Finanzaufsichtsbehörde hat im Januar 2020 als Reaktion auf "erhöhte Geldwäscherisiken" bei Kryptowährungen die Meldeschwelle für nicht identifizierte Transaktionen mit virtuellen Währungen von 5.000 auf 1.000 CHF reduziert. Die FINMA will die angepasste Verordnung und Regulierung, die im Januar 2023 in Kraft treten sollen, verlängern.

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