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SBI gibt Mining-Geschäft in Russland auf, muss Verluste für Q2 hinnehmen

20 Aug, 20222 min readMining
SBI gibt Mining-Geschäft in Russland auf, muss Verluste für Q2 hinnehmen

Der japanische Finanzkonzern SBI Holdings hat seinen Mining-Betrieb in Russland wegen der geopolitischen Spannungen und der anhaltenden Krise auf dem Kryptomarkt teilweise eingestellt.

Wie Bloomberg am Donnerstag berichtet hat, hatte die SBI schon kurz nach Kriegsbeginn zwischen der Ukraine und Russland ihren Mining-Betrieb in Sibirien aufgegeben, wie ein Sprecher des Finanzkonzerns bestätigt.

Die Aufgabe hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Krypto-Geschäft der SBI für das Q2 2022 einen Verlust von 71 Mio. US-Dollar gemacht hat. Dieser war sogar so hoch, dass für den Finanzkonzern im zweiten Quartal ein insgesamter Nettoverlust von 17,5 Mio. US-Dollar zu Buche steht, das erste negative Jahresviertel seit mehr als zehn Jahren.

Der Rückzug von SBI aus Sibirien deckt sich mit den öffentlich verfügbaren Daten über die Tochterfirma SBI Crypto, denn laut Blockchain-Explorer BTC.com ist deren Hashrate von 5.600 Petahashes pro Sekunde (PH/s) im Februar auf nur noch 3.300 PH/s im August abgerutscht.

Allerdings ist die SBI nicht vollständig aus Russland abgerückt, wie Bloomberg berichtet, so soll das Unternehmen in anderen Teilen des Landes weiterhin im Mining aktiv sein. Wie SBI-Finanzchef Hideyuki Katsuchi jedoch bestätigt, soll die verbleibende Hardware schnellstmöglich verkauft werden, um bald auch in diesen Regionen das Mining einzustellen.

Abgesehen vom Krypto-Mining betreibt der japanische Konzern keine anderen Krypto-Geschäftsaktivitäten in Russland. Der in Moskau ansässige Ableger der SBI Bank wird derweil weiterhin bestehen bleiben, doch Krypto-Dienstleistungen bietet diese nicht an.

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