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Russland will staatliche Kryptobörse an den Start bringen

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Russland will staatliche Kryptobörse an den Start bringen

Die russische Politik bereitet laut Medienberichten den rechtlichen Rahmen für eine staatseigene Kryptobörse vor. Dieser Schritt soll auch vom Finanzministerium und der Zentralbank des Landes mitgetragen werden, die eigentlich bisher eine klar ablehnende Haltung zu Krypto hatten.

Wie lokale Medien am 23. November berichten, befinden sich die Abgeordneten der Staatsduma bereits in Gesprächen hinsichtlich etwaigen Änderungen am bestehenden Krypto-Gesetzesrahmen „On digital financial assets“. Die Änderungen sollen wiederum die Voraussetzungen für eine staatliche Krypto-Handelsplattform schaffen.

Sergey Altuhov, ein Mitglied des parlamentarischen Wirtschaftsausschusses, hebt die Notwendigkeit dieses Schrittes hervor:

„Es macht keinen Sinn, die Existenz von Kryptowährungen zu negieren. Das Problem ist nur, dass sie außerhalb der staatlichen Regulierung sind. Wir verlieren jedes Jahr dadurch Milliarden an Steuergeldern, die wir für den Staatshaushalt gebrauchen können.“

Bereits im Juni hatte Anatoly Aksakov vom parlamentarischen Finanzausschuss in Aussicht gestellt, dass es zukünftig eine staatliche russische Kryptobörse geben könnte, die in Kooperation mit der Moskauer Börse lanciert wird. Im September hatte die Börse dann im Namen der Zentralbank einen Regulierungsvorschlag für den Krypto-Handel erarbeitet.

Anfang des Monats wurde zudem ein Entwurf eingegeben, der die Legalisierung von Krypto-Mining und den Verkauf von geminten Kryptowährungen erreichen will. Dafür soll ebenfalls eine eigene staatliche Plattform geschaffen werden, allerdings dürfen russische Miner auch auf internationale Plattformen ausweichen.

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