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Ripple CEO: FTX-Krise macht Krypto nur noch stärker

10 min ago6 min readAltcoins
Ripple CEO: FTX-Krise macht Krypto nur noch stärker

Das Insolvenzverfahren der FTX Börse sorgte für eine Krypto-Krise, die der Markt bisher noch nicht kannte. Zahlreiche Kurse müssen derzeit eine Talfahrt mitmachen. Erneut handeln Trader daher überaus vorsichtig. Die Angst vor einem Zusammenbruch ist groß. Auch der Ripple Preis musste in der vergangenen Woche deutlich Federn lassen. Dennoch sieht der CEO der Kryptowährung eine Chance in der Krise.

Ripple bestärkt Vertrauen in Kryptowährungen

Ripple-Boss Brad Garlinghouse geht davon aus, dass der Kryptomarkt gestärkt aus der laufenden Krise herausgehen könnte. Das sagte er während einem Auftritt bei der jährlichen Ripple Swell Konferenz. Auf Twitter betonte er erneut seine Meinung zu den aktuellen Geschehnissen:

„Wie ich auf der Bühne sagte – ich bin fest davon überzeugt, dass Krypto dadurch stärker sein wird, wenn wir uns weiterhin auf Transparenz und Vertrauen konzentrieren. Ripple hat und wird in dieser Hinsicht führend bleiben.“

Wie der Markt konkret von der jetzigen Situation profitieren könnte und wann sich eine positive Entwicklung einstellen soll, gibt der CEO dabei nicht an.

As I said on stage – I firmly believe that crypto will be stronger because of this if we keep focusing on transparency and trust. Ripple has and will continue to lead in this regard.— Brad Garlinghouse (@bgarlinghouse) November 16, 2022

Erneuter Preiscrash – Kurse fallen deutlich

Der Krypto CEO scheint in der aktuellen Lage also nicht in Panik zu geraten. Dennoch sieht der Markt alles andere als rosig aus. Der Ripple Coin verlor in der vergangenen Woche fast 60 % an Wert. Zu Beginn der Woche befand er sich noch bei 0,511 USD. Am Donnerstag sank er, nachdem auch Bitcoin und Co. deutlich abgebaut hatten, auf 0,321 USD. Heute befindet sich der Ripple Preis bei 0,365 USD.

Bei der führenden Kryptowährung sind die Auswirkungen noch deutlicher zu sehen. Am 7. November befand sich der BTC bei einem Wert von 21.300 USD. Nur zwei Tage später sank er unter die 16.000 USD Marke. Heute liegt der BTC Preis bei 15.990 USD.

Auch der Ethereum Kurs hat eine steile Kursbewegung hinter sich. Der Preis sank zwischen dem 8. und 9. November von 1.570 auf 1.090 USD. Dabei hatte sich der ETH Preis gerade erst von dem Abstieg nach der Merge erholt. Nun scheint ihm eine weitere schwere Zeit bevorzustehen.

Ripple baut ODL Angebot aus

Garlinghouse sieht den Kryptomarkt derzeit dennoch nicht in Gefahr. Seinen Tweet nutzt er dafür, um weitere Ankündigungen über Ripple zu machen. Mit einem Blick in die Zukunft bezieht sich der Krypto Chef auf ein neues Update im Ökosystem von Ripple. Das RippleNet wickelte bisher Zahlungen in Höhe von 30 Milliarden USD ab. Außerdem kündigte das Unternehmen vor wenigen Tagen an, neue Standorte für das (ODL) On-Demand-Liquidität zu planen.

On a very positive note, we made some major announcements this week! (part 1)– We’ve processed $30B in payments on RippleNet (both fiat and crypto)– We’re partnering with @MFS_Africa to bring ODL to Africa – our 6th continent! — Brad Garlinghouse (@bgarlinghouse) November 16, 2022

Dabei werden 35 Auszahlungsmärkte hinzugefügt. Darunter sind unter anderem Afrika, Argentinien, Israel und Belgien. Des Weiteren werden „aktuelle Fiat-basierte RippleNet-Kunden, die in Australien, Brasilien, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien und den USA auf ODL umsteigen.“

In der Mitteilung heißt es weiter, dass das Unternehmen ständig an der Liquidität der Kryto arbeitet: „Das Unternehmen verbessert weiterhin die Liquiditätsmanagementlösungen, indem es dem Produkt fortschrittliche Machine Learning-Funktionen hinzufügt, das XRP für die sofortige Abwicklung von Zahlungen verwendet, so dass es den On-Demand-Liquiditätsbedarf der Kunden zu optimalen Kosten erfüllen kann.“

Der zuversichtliche Tweet über die aktuellen Kryptopreise kommt bei der Community gut an. Bereits über 200 mal wurde der Post weitergeleitet. Ein Twitter-Nutzer namens Tubby Captain“ schreibt dazu: „Es ist der einzige Weg, gute Geschäfte zu machen und einen so großen Fluss von Geschäftsmöglichkeiten zu besitzen! Machen Sie weiter so und seien Sie ein Beispiel für den Krypto-Bereich, wie sich ein CEO verhalten sollte!“

It’s the only way to do good business and have such a huge flow of business opportunities! Keep up the great work, and being the example to the Crypto space on how a CEO is supposed to carry themselves!— Tubby Captain (@TubbyCaptain1) November 16, 2022

Der Zuspruch zeigt, dass sich die Krypto-Händler wünschen, mehr solcher positiven Blickwinkel aus dem Inneren der Kryptowährungen zu hören. Derzeit überwiegen die negativen Stimmen, wenn es um die Frage geht, wie sich der Markt in Zukunft entwickeln könnte.

Wie geht es mit dem Kryptomarkt weiter? Meinungen gehen auseinander

Der Ripple CEO blickt also zuversichtlich in die Zukunft. Er geht davon aus, dass nicht nur der Ripple Coin künftig von der Krise profitieren könnte, sondern der gesamte Markt gestärkt aus ihr herausgehen wird. Doch nicht für jeden ist das Glas immer halb voll. Einige Expertenstimmen behaupten, dass der Markt vor einem Zusammenbruch steht und der Bitcoin auf bis zu 10.000 USD sinken könnte.

Der Krypto-Analyst Mike McGlone geht sogar davon aus, dass sich die FTX Krise bis auf den Finanzmarkt auswirken könnte. Der Chefanalyst beschreibt seine düsteren Prognosen bei Cointelegraph:

„Bitcoin ist einer der wichtigsten Indikatoren für allgemeine Aufwärtstrends und Abwärtstrends. Und jetzt ist der Kurs eingebrochen, also gehe ich davon aus, dass nun auch die meisten anderen Dominosteine fallen werden – Ich fürchte, dass es für Bitcoin zurück bis auf 10.000 – 12.000 US-Dollar gehen wird.“

Der Experte beschreibt, dass zunächst der Aktienmarkt betroffen sein würde. Danach könnte der Handel mit Rohstoffen in Mitleidenschaft gezogen werden. Er sieht FTX und den Bitcoin nur als den Beginn einer Abwärtsspirale. Anders als bei dem Preis-Crash im Frühjahr würde diese Krise langsam beginnen und schwere Folgen nach sich ziehen.

Auch bei Coinbase.com geht man davon aus, dass diese erneute Krise lange anhalten wird. Die Experten gehen davon aus, dass die Anleger durch diesen zweiten Preis-Crash das Vertrauen in die digitalen Währungen verloren haben. Zum zweiten Mal beweist der Markt, wie volatil er sein kann und wie schnell ein Ereignis die Kurse beeinflussen kann.

RobotEra geht in der Krise an den Start

Die Meinungen über ein mögliches Ende der Krise gehen also weit auseinander. Wie der Kryptomarkt aus dieser Krise wieder herausgeht, ist noch lange nicht absehbar. Denn die Kurse haben noch nicht aufgehört zu fallen. Grundsätzlich scheint zum jetzigen Zeitpunkt noch alles möglich. Trotz des unsicheren Marktes erscheinen nach wie vor neue Projekte. Aktuell könnte Robotera eine interessante Krypto für die Händler darstellen.

Der RobotEra Vorverkauf begann vor wenigen Tagen. Auf der RobotEra Plattform soll in Zukunft ein Metaverse für die Anwender entstehen, in dem sie in die Rolle eines Roboters schlüpfen. Dabei sollen sie die Möglichkeit, haben ihr eigenes Land zu schaffen, zu verwalten und nach den eigenen Wünschen zu verändern. Die Entwickler möchten mit RobotEra ein ganz neues, innovatives Universum für die Krypto-Nutzer erstellen. Die ersten Bilder der Landschaften erinnern an die bereits bekannte Sandbox. Im laufenden Presale werden die TARO Token zwischen 0,020 und 0,032 USD kosten. Dabei stehen insgesamt 6.930.000 Münzen zu Verfügung.

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