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Neuer CEO von FTX John Ray reagiert kühl auf Twitter-Tirade von SBF

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Neuer CEO von FTX John Ray reagiert kühl auf Twitter-Tirade von SBF

Der neue CEO und Umstrukturierungsleiter der insolventen Kryptowährungsbörse FTX John Ray hat kühl auf die teilweise kryptischen Tweets des ehemaligen CEO und Gründers Sam Bankman-Fried reagiert.

Ray reagierte am 16. November über den offiziellen Twitter-Account von FTX auf die jüngsten öffentlichen Äußerungen von Bankman-Fried und bekräftigte, dieser "sei derzeit nicht bei FTX, FTX US oder Alameda Research Ltd. angestellt und spricht nicht in deren Namen".

(3/3) Mr. Bankman-Fried has no ongoing role at @FTX_Official, FTX US, or Alameda Research Ltd. and does not speak on their behalf.— FTX (@FTX_Official) November 16, 2022

Am 14. November hat Bankman-Fried einen zunächst kryptischen Twitter-Thread gestartet. Er behauptete darin unter anderem, er treffe sich mit den Regulierungsbehörden und wolle "es für die Kunden wieder gut machen".

Am 16. November hat er über die Finanzen und die Fremdfinanzierung von FTX und deren Schwesterfirma Alameda Research dargelegt und erklärt, FTX habe Schulden in Höhe von etwa 13 Milliarden US-Dollar.

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Die Abwärtsspirale bei FTX begann Anfang November. Eine Reihe von Ereignissen haben schließlich dazu geführt, dass die Börse und ihre rund 130 weltweiten Tochtergesellschaften am 11. November in den USA Insolvenz anmelden mussten.

John J. Ray III übernahm das Amt des CEO am 11. November. Berühmtheit erlangte er, weil er zuvor die Insolvenz des ehemaligen betrügerischen Energieriesen Enron beaufsichtigt hatte. Diese hatte ein Vermögen in Höhe von rund 63,4 Milliarden US-Dollar und war damals der größte Firmenkonkurs in der Geschichte der USA.

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