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Nachhaltiger Energieverbrauch beim Bitcoin (BTC) Mining: Steigerung um 60 Prozent in einem Jahr

26 Apr, 20223 min readMining
Nachhaltiger Energieverbrauch beim Bitcoin (BTC) Mining: Steigerung um 60 Prozent in einem Jahr

Bitcoin (BTC) Mining-Unternehmen werden immer grüner. Die globale Bitcoin-Mining-Industrie hat ihren nachhaltigen Strommix im Vergleich zum Vorjahr um etwa 59 Prozent erhöht.

Der Bitcoin Mining Council (BMC) ist eine Gruppe von 44 Bitcoin-Mining-Unternehmen, die sagen, sie würden 50 Prozent des globalen Bitcoin-Netzwerks oder 100,9 Exahash (EH) repräsentieren. Der BMC veröffentlichte am Montag einen neuen Bericht mit den Ergebnissen. An der Spitze der Gruppe steht auch der Bitcoin-Befürworter und MicroStrategy-CEO Michael Saylor.

In der jüngsten Umfrage unter den BMC-Mitgliedern wurde gefragt, wie viel Strom ihre Unternehmen verbrauchen, wie viel Prozent dieses Stroms aus Wasser-, Wind-, Solar-, Kernkraft- oder geothermischen Quellen stammt und wie hoch die Hashrate ist.

Der BMC schätzt, dass der nachhaltige Strommix der Mining-Industrie weltweit für die wichtigsten Kryptowährungen nun 58,4 Prozent beträgt. Das ist ein Rückgang um 0,1 Prozent gegenüber dem letzten Quartal. Allerdings ist das ein deutlicher Zuwachs gegenüber Q1 2021, wurde Anteil an erneuerbaren Energien auf 36,8 Prozent geschätzt wurde.

Der BMC wurde allerdings erst im Juni 2021 gegründet, daher ist nicht ganz klar, wie er auf die Schätzung für das erste Quartal 2021 kommt.

Die Daten für den neuen Bericht, die die BMC-Mitglieder selbst angegeben haben, zeigen, dass sie einen Strommix verwenden, wo der Anteil der nachhaltigen Energie 64,6 Prozent beträgt. Die Zahlen für das Bitcoin-Mining weltweit wurden anhand der Daten der BMC-Mitglieder geschätzt.

Bitcoin wird wegen seines hohen Energieverbrauchs und seines großen CO2-Fußabdrucks kritisiert. Die Mining-Industrie will zeigen, dass sie umweltfreundlichere Energiequellen oder Abfallprodukte nutzt, um dieser Kritik entgegenzutreten.

Die Zahlen des BMC widersprechen einer Studie vom Februar, die in der Fachzeitschrift Joules veröffentlicht wurde. In dieser wurde hervorgehoben, dass ein Anstieg der CO2-Emissionen um 17 Prozent auf Krypto-Mining zurückzuführen sei.

In dem Bericht wird der geschätzte Gesamtenergieverbrauch nach Branchen sortiert. Dort heißt es, das Bitcoin-Mining weltweit verbrauche 247 Terawattstunden (TWh). Das ist weniger als die Hälfte des Verbrauchs für den Goldbergbau und 0,16 Prozent im Vergleich zum weltweiten Gesamtenergieverbrauch.

Die Ergebnisse aus den eigenen Angaben zum Stromverbrauch und zu den Hashrates zeigen, dass die Mining-Effizienz offenbar gestiegen ist.

In den letzten 12 Monaten ist der Stromverbrauch der Branche um 25 Prozent zurückgegangen, während die Hashrate um 23 Prozent von 164,9 auf 202,1 gestiegen ist. Das ist eine Steigerung der Mining-Effizienz um 63 Prozent seit Q1 2021. Der BMC behauptet, das Bitcoin-Mining sei heute 5.814 Prozent effizienter als noch vor acht Jahren.

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