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Lugano feiert erstes Plan B Forum als Erfolg

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Lugano feiert erstes Plan B Forum als Erfolg

Lugano feiert das erste Plan B Forum als Erfolg. Dieses endete am 29. Oktober. Nun zieht man Bilanz und freut sich über das rege Interesse an der ersten Krypto-Konferenz, die man jährlich abhalten will. CoinPro fasst die wichtigsten Meldungen des Treffens zusammen.

Plan B Forum: Worum geht es überhaupt?

Lugano will unter Bürgermeister Michele Foletti zum europäischen Krypto-Zentrum aufsteigen und dafür den als Crypto Valley bekannten Kanton Zug vom Thron stossen. CoinPro berichtet über diesen Plan wiederholt.

Dafür ist die Verwaltung der bevölkerungsreichsten Tessiner Stadt bereit, einige Arbeit zu leisten. Im Vergleich zu Zug will man vor allem die breite Masse der Einwohner begeistern und Krypto so zum alltäglichen Zahlungsmittel machen.

Deshalb erklärte man Bitcoin, Tether und den eigenen LVGA Token schon im Frühjahr zum anerkannten Zahlungsmittel. Teil der Strategie ist ein alljährliches Zusammentreffen. Während die pro-Bitcoin-Initiative den Namen Plan B trägt, heisst die Konferenz Plan B Forum.

Am 28. und 29. Oktober findet die Veranstaltung erstmals in Lugano statt. Ziel der Konferenz ist es, über Finanzen und Krypto-Adoption zu sprechen. Ein besonders wichtiges Thema ist die Freiheit – sowohl im finanziellen als auch im weiteren Sinne.

Erstes Plan B Forum beherbergt prominente Gäste

Rund 2.000 Gäste hätten die zweitägige Veranstaltung besucht, erklärt Tether jüngst in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit der Stadt Lugano bildet das Stablecoin-Unternehmen die Initiative Plan B und betätigt sich als kräftiger Investor.

Es war eine Freude, in den vergangenen Tagen so viele wunderbare Redner und Gäste aus der ganzen Welt in unserer innovativen Stadt Lugano begrüssen zu dürfen, und ich bin gespannt, was die Zukunft für die finanzielle Freiheit und die weltweite Einführung von Kryptowährungen bereithält.

Erklärt Bürgermeister Foletti. Dann fährt er fort:

Plan ₿ hat einen weiteren wichtigen Teil der Ankündigung vom 3. März mit einer prächtigen Veranstaltung umgesetzt. Wir arbeiten weiter daran, Lugano zu einem Weltzentrum für die Einführung von Bitcoin und Blockchain-Technologie zu machen.

Tatsächlich führte die Veranstaltung prominente Gäste der Szene in die Stadt. Dazu zählt etwa Stella Assange, Anwältin und jetzige Ehefrau vom Wikileaks-Gründer Julian Assange. Auch Nick Szabo, Max Keiser und Adam Back waren vor Ort.

Plan B Forum in Lugano: Zusammenfassung

Wie üblich wartete auch das Plan B Forum mit interessanten Neuigkeiten auf. Die Aufmerksamkeit, welche die Konferenz genoss, nutzte man, um neue Produkte und Partnerschaften vorzustellen.

CoinPro fasst noch einmal die wichtigsten Nachrichten des ersten Plan B Forums in Lugano zusammen. Die Stadtverwaltung von Lugano kündigte bereits an, eine Vielzahl an städtischen Gebühren und Steuern künftig in Form von Krypto entgegen zu nehmen.

Einige bekannte Namen der Branche sponserten die Veranstaltung. Neben Tether zählen dazu Polygon, die Swiss Blockchain Federation, aber auch Relai als Hersteller der gleichnamigen App, über die CoinPro zuletzt im Juli schreibt.

Kooperation zwischen El Salvador und Lugano

El Salvador ist ein Leuchtturm in der Geschichte des Bitcoin. Als erstes Land der Erde erklärte der kleine Staat BTC zum offiziellen Zahlungsmittel neben dem US-Dollar. Nun geht das mittelamerikanische Land eine Kooperation mit Lugano ein.

Ziel der wirtschaftlichen Partnerschaft sei es, Bildung und Forschung zu Gunsten des Bitcoin und weiterer Kryptowährungen zu fördern. Umsetzen will man dieses Ziel etwa durch den Austausch von Studenten und Talenten.

El Salvador will ein “Bitcoin-Büro” in Lugano eröffnen, das von einem Konsul geleitet wird.

Tether startet P2P-System Pear Credit

Ausserdem gibt Tether den Start von Pear Credit bekannt. Es handelt sich dabei eigenen Angaben zufolge um ein P2P-System, das man gemeinsam mit Holepunch und Synonym entwickelte.

Dieses soll es Geschäftspartnern ermöglichen, eigene Kreditpunkte herauszugeben, ohne dass dafür eine Kommunikation über eine Blockchain nötig ist. Besonders interessant soll das System für all diejenigen sein, die Kredite in unterschiedlichsten Formen vergeben.

Gemeint sind damit etwa Zahlungskartenanbieter wie Visa oder Mastercard. Auch Unternehmen, die Geschenkkarten herausgeben, gehören zur Zielgruppe.

Wir sind der Meinung, dass Pear Credit eine einfach zu bedienende, skalierbare und flexible Lösung für alle Unternehmen in der Welt darstellt, die Kredite ausgeben; Geschenkkarten, Prämien-Token, Reisemeilen und Stablecoins sind allesamt möglich.

Sagt Tether-Direktor Paolo Ardoino.

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