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Krypto-Kurse fallen nach langer Mässigung deutlich

19 Aug, 20222 min readBitcoin
Krypto-Kurse fallen nach langer Mässigung deutlich

Im Juni schienen der Bitcoin und weitere Kryptowährungen erstmals im Bärenmarkt einen Boden zu bilden. Nun fallen die Krypto-Kurse erneut deutlich, nachdem seit Ende Juli eine Mässigung einsetzte.

Bitcoin-Kurs und Ethereum-Kurs sinkt um 10 Prozent

Wer in den letzten Stunden auf den Kryptomarkt blickt, der sieht vor allem rote Zahlen. Marktführer Bitcoin verliert auf einen Schlag zehn Prozent seines Werts und sinkt auf unter 21.500 US-Dollar (knapp 20.500 Schweizer Franken).

Dennoch sinken beide Kryptos etwas stärker als der kombinierte Kryptomarkt, der in den letzten 24 Stunden rund acht Prozent an Wert einbüsst.

Krypto-Kurse: Verluste von 20 Prozent keine Seltenheit

Ein Schock könnte beim Blick auf weitere Kryptowährungen eintreten. Dort sind Verluste von 20 Prozent innerhalb von zwei Tagen aktuell keine Seltenheit. Nur wenige volatile Kryptos können dem Abwärtstrend widerstehen.

Grösster Verlierer ist Convex Finance (CVX) als Token der dezentralisierten Lending-Plattform Convex (ein Fork der bekannteren Plattform Curve).

Der CVX muss Verluste in Höhe von fast 28 Prozent im Wochentrend hinnehmen und fällt dadurch auf den letzten Rang der Top 100. CVX ist jedoch nur knapp der Verlierer der Woche. Viele Kryptos schliessen sich nahtlos an.

Gewinner der Woche ist Chiliz (CHZ) als Token der gleichnamigen Plattform, die NFTs für Sportfans bereitstellt. Obwohl der Bullrun auf den Token nun auch ein Ende nahm, steht im 7-Tage-Trend noch immer eine grüne 22 geschrieben, die sich aber rapide verkleinert.

Nur fünf weitere Kryptos können unter den Top 100 grüne Zahlen schreiben. Bei mehreren davon zeichnen sich unvermeidliche Verluste bereits ab.

Warum fällt der Kryptomarkt heute?

Bisher lässt sich kein spezifisches Ereignis als einwandfreie Begründung für die plötzlichen Verluste erkennen. Möglich ist, dass neue Informationen über die Inflation im Euroraum ausschlaggebend sind.

Während die Teuerung im gesamten Euroraum um durchschnittlich 8,9 Prozent steigt, zeigen Daten aus Deutschland ein Preiswachstum von sagenhaften 32 Prozent zum Vorjahresmonat.

Zwar investieren viele Krypto-Enthusiasten in New Finance, um Wertverlusten durch Inflation zu entgehen, bei der breiten Masse an Nutzern gelten Kryptowährungen jedoch immer noch als Risikoanlage. Durch stark zunehmende Inflationen könnten sie daher Investitionen in andere Anlagen vorziehen, die gemeinhin als sicherer gelten.

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