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Krypto-Community in der EU: Zwei Wochen Zeit für Beteiligung an Diskussion über Krypto-Daten

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Krypto-Community in der EU: Zwei Wochen Zeit für Beteiligung an Diskussion über Krypto-Daten
  • Die Europäische Wertpapieraufsicht will mehr Daten zu Krypto-Transaktionen einholen.
  • Besonders ist sie an Off-Chain-Daten interessiert.
  • Die Wertpapieraufsichtsbehörde der Europäischen Union konzentriert sich weiter verstärkt auf die Regulierung von Kryptowährungen und hat eine Initiative gestartet, bei der Krypto-Transaktionen stärker überprüft werden sollen.

    Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat am Dienstag ein öffentliches Ausschreibungsdokument herausgegeben, mit dem zusätzliche Informationen über Handelsdaten zu Krypto-Transaktionen gesammelt werden sollen.

    Die Regulierungsbehörde sucht insbesondere nach "Krypto-Off-Chain-Daten" oder kryptobezogenen Transaktionen, die nicht von einer Blockchain stammen. Laut der ESMA umfassen solche Transaktionen auch den Spot- und Derivatehandel an zentralen Börsen oder über außerbörsliche Handelsplattformen.

    "Die Daten sollten alle wichtigen Börsen und Krypto-Vermögenswerte umfassen, um eine faire Darstellung der Krypto-Marktlandschaft bieten zu können", wie es in dem Dokument heißt. Die ESMA wies darauf hin, dass Krypto-Datenanbieter ihre Daten täglich aktualisieren sollten:

    "Die Daten sollten täglich verfügbar sein und Zugang zu den Orderbüchern bieten, in denen Spreads und Liquidität über Börsen und Handelspaare hinweg zu sehen sind, und das in Fiat und Krypto."

    Die Vertragsobergrenze liegt bei 100.000 Euro. Das entspricht der maximalen Laufzeit des vierjährigen Rahmenvertrags, so die ESMA. Die Regulierungsbehörde hat natürliche und juristische Personen dazu eingeladen, sich bis zum 17. August an der Ausschreibung zu beteiligen.

    Ende Juni 2022 hat der Europäische Rat sich über die Einrichtung einer Anti-Geldwäsche-Behörde geeinigt, die bestimmte Krypto-Asset-Dienstleister beaufsichtigen soll. Die neue Regulierungsbehörde soll "risikoreiche und grenzüberschreitende Finanzunternehmen" überwachen, darunter auch Kryptounternehmen, um "dem wilden Westen der unregulierten Kryptowährungen ein Ende zu setzen".

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