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IMF fordert strengere Krypto-Regulierung in Afrika wegen schneller Marktentwicklung

35 min ago2 min readRegulation
IMF fordert strengere Krypto-Regulierung in Afrika wegen schneller Marktentwicklung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert eine stärkere Regulierung der afrikanischen Kryptomärkte. Diese sind unter den am schnellsten wachsenden Märkten der Welt, wie es auf dem Blog der globalen Institution am 22. November hieß.

Die Länder in diesen Regionen sollten dem IWF zufolge eine Regulierung anstreben, weil der Zusammenbruch von FTX starke Auswirkungen auf die Krypto-Kurse hatte. Das habe zu "erneuten Rufen nach einem stärkeren Verbraucherschutz und einer Regulierung der Krypto-Branche" geführt.

Außerdem sagen die Autoren, "die Risiken von Krypto-Assets sind offensichtlich" und "es ist an der Zeit, zu regulieren", um ein Gleichgewicht zwischen Risikominimierung und Maximierung der Innovation zu finden. Mit Verweis auf den regionalen Wirtschaftsausblick für Subsahara-Afrika vom Oktober 2022 heißt es in dem Artikel, "die Risiken sind viel größer, wenn Kryptowährungen gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt werden". Es sei eine Gefahr für das öffentliche Finanzwesen, wenn Regierungen Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren.

Weiter hieß es:

"Die politischen Entscheidungsträger haben auch Sorge, dass Kryptowährungen für illegale Geldübertragungen aus der Region und zur Umgehung der lokalen Vorschriften zur Verhinderung von Kapitalabflüssen verwendet werden können. Eine weit verbreitete Nutzung von Kryptowährungen könnte auch die Wirksamkeit der Geldpolitik untergraben und Risiken für die finanzielle und makroökonomische Stabilität schaffen."

Laut den Daten des IWF haben 25 Prozent der Länder in Subsahara-Afrika Kryptowährungen offiziell reguliert. Zwei Drittel davon haben zumindest einige Einschränkungen eingeführt. Kamerun, Äthiopien, Lesotho, Sierra Leone, Tansania und die Republik Kongo haben Kryptowährungen hingegen bereits verboten. Diese Länder machen 20 Prozent der afrikanischen Länder südlich der Sahara aus. Kenia, Nigeria und Südafrika haben die höchsten Nutzerzahlen in der Region.

Zwischen Juli 2020 und Juni 2021 wird der Wert des afrikanischen Kryptomarktes laut Daten des Analyseunternehmens Chainalysis um mehr als 1.200 Prozent steigen. Dabei ist die Akzeptanz in Kenia, Südafrika, Nigeria und Tansania besonders hoch.

Wie Cointelegraph berichtete, testet Ghana eine digitale Zentralbankwährung (CBDC). Laut Kwame Oppong von der Bank of Ghana soll diese Initiative die finanzielle Integration im Land fördern. Ghana hat könnte im Hinblick auf die Krypto-Akzeptanz auf dasselbe Niveau kommen, wie Kenia und Nigeria. Diese beiden Länder rangieren auf dem Global Crypto Adoption Index von Chainalysis auf den Plätzen 11 und 19.

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