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Hong Kong: Wiederholung von FTX-Szenario durch Transparenz und Aufsicht vermeiden

14 Nov, 20222 min readOther
Hong Kong: Wiederholung von FTX-Szenario durch Transparenz und Aufsicht vermeiden

Nur wenige Tage nachdem der Binance-CEO Changpeng "CZ" Zhao im Zuge des FTX-Zusammenbruchs vor einer stärkeren regulatorischen Kontrolle gewarnt hat, fordert der Finanzminister von Hongkong nun einen stärkeren Fokus auf Transparenz und eine angemessene Aufsicht beim Umgang mit virtuellen Vermögenswerten.

Der Finanzminister Paul Chan betonte, es sei wichtig, bei der Förderung der Entwicklung der Branche für virtuelle Vermögenswerte in Hongkong "beständig und vorsichtig" vorzugehen. Auf einem Plakat, das in Chan gepostet hat, heißt es:

"Wir unterstützen Innovation zwar aktiv, doch es muss ein Regulierungspaket geben, das sich anpasst und mit den Entwicklungen Schritt hält, um Risiken angemessen zu begegnen und die Voraussetzungen für eine geordnete und starke Entwicklung des Marktes zu schaffen."

Im Oktober gab die Regierung von Hongkong einen Regulierungsrahmen heraus. Die Regierung hat außerdem mehrere Pilotprojekte vorgeschlagen, um die Technologie hinter virtuellen Vermögenswerten zu testen und zu verbessern.

Laut dem chinesischen Reporter Colin Wu kann Chans Post als Begrüßung von Kryptowährungsunternehmen aus der ganzen Welt gesehen werden. Dazu hieß es:

"Der Finanzminister von Hongkong sagte, aufgrund der Insolvenz von FTX müsse die Transparenz und die ordnungsgemäße Überwachung verstärkt werden."

Chan hat den Zusammenbruch von FTX nicht böse aufgenommen. Stattdessen betonte er, wie wichtig Sicherheit und das richtige Risikomanagement sei. Dazu erklärte er:

"Wir müssen nicht nur das Potenzial innovativer Technologien voll ausschöpfen, sondern auch darauf achten, dass wir uns vor Schwankungen und potenziellen Risiken, die durch sie verursacht werden können, schützen und verhindern, dass sich diese Risiken und Auswirkungen auf die Realwirtschaft übertragen."

Außerdem riet er Krypto-Unternehmen, Kundengelder auf getrennten Konten aufzubewahren. Wie Wu erklärte, empfahl Chan den Krypto-Unternehmen unter anderem, genügend Geld beiseite zu haben, um die Betriebskosten für mindestens zwölf Monate decken zu können.

Abschließend bekräftigte Chan, dass eine stabile und nachhaltige Krypto-Branche mit transparenten Abläufen und einer angemessenen Regulierung tatsächlich Realität werden könne.

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Sollten die FTX-Leute versuchen, nach Dubai zu gehen, können sie aufgrund dieses Abkommens wieder in die USA zurückgeschickt werden.

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