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Haftbefehl gegen Terra-Gründer Do Kwon erlassen

14 Sep, 20222 min readOther
Haftbefehl gegen Terra-Gründer Do Kwon erlassen

Südkorea erlässt einen Haftbefehl gegen den Terra-Gründer Do Kwon und fünf weitere Personen im Fall der berüchtigten Kryptowährung. Das Projekt hatte weitreichende mediale Aufmerksamkeit erregt, als es im Mai kollabierte und den gesamten Kryptomarkt zu Boden riss.

Südkorea will Terra-Entwickler inhaftieren

Allzu oft kommt es durch das finanzielle Scheitern eines Projekts zu juristischen Auseinandersetzungen. So auch im Fall von Terra (LUNA), das im Mai kollabierte, nachdem eine Panik unter dessen Investoren einsetzte.

Private Investoren erhoben Vorwürfe gegen Terraform Labs als Entwicklerstudio hinter der Kryptowährung oder Do Kwon als deren Geschäftsführer persönlich. Südkoreanische Behörden ermittelten wegen des Verdachts auf Betrug und Steuerhinterziehung gegen Kwon.

Darin heisst es, die Haftbefehle habe man aufgrund von Verstössen gegen das südkoreanische Kapitalmarktgesetz erlassen. In diesem fordern die staatlichen Behörden die Registrierung von Finanzprodukten wie Wertpapieren. Ein Vertrieb ohne Lizenz steht unter Strafe.

Alle Angeklagten befinden sich derzeit in Singapur. Einzelnen Mitarbeitern von Terraform Labs untersagten die südkoreanischen Behörden seit Juni eine Ausreise.

Terra (LUNA): Crash erneut in Aussicht?

Zu seiner Hochphase lag die Marktkapitalisierung von Terra (LUNA) bei fast 39,5 Milliarden Schweizer Franken. Nach dem Crash des Ökosystems tat sich viel. Der Umbenennung von Terra zu Terra Classic (LUNC) folgte ein Neustart einer weiteren Blockchain unter dem altbekannten Namen.

Die neue Smart Contract Plattform sollte diesmal auch ohne nativen Stablecoin zum Erfolg kommen. Doch das Projekt glückte nicht in gewünschtem Ausmass – bis sich das Blatt vor wenigen Tagen wendet und Terra Classic der Wiederaufstieg mit Terra im Schlepptau gelingt.

Das neue Terra (LUNA) kann seinen Wert innerhalb eines einzigen Tages am 9. September vervierfachen. Nun setzen erste Korrekturen ein. Forciert die Bekanntmachung der Haftbefehle womöglich einen erneuten Crash?

Aktuell sieht die Lage moderat aus. Der kombinierte Kryptomarkt verliert derzeit ohnehin. In den letzten 24 Stunden sinkt dessen Wert um 7,5 Prozent. LUNA selbst sinkt mit über 35 Prozent im gleichen Zeitraum deutlich weiter.

Ein Blick auf den 1-Stunden-Trend verrät allerdings, dass im Moment keine massiven Abverkäufe im Gange sind. Seit der neuerlichen Kursrallye ist LUNA immer noch über 50 Prozent im Plus. LUNC erreicht im 7-Tage-Trend hingegen ein Minus von 20 Prozent.

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