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Genesis Global stoppt Rückzahlungen und Kreditvergabe nach FTX-Crash

24 min ago2 min readBitcoin
Genesis Global stoppt Rückzahlungen und Kreditvergabe nach FTX-Crash

Laut einem aktuellen Tweet von Genesis Global vom heutigen 16. November wird die institutionelle Krypto-Brokerage „vorübergehend alle Auszahlungen und die Vergabe von neuen Krediten stoppen“. Als Grund gibt das einflussreiche Krypto-Unternehmen eine „noch nie da gewesene Krisenlage“ auf dem Kryptomarkt an, denn der Zusammenbruch der FTX habe zu „abnormal“ hohen Ausbuchungen geführt, die nun auch Genesis in Bedrängnis bringen.

Zudem verweist das Krypto-Unternehmen auf die Insolvenz des Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital im Juni, die der eigenen Liquidität bereits einen schweren Schlag verpasst hatte. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens fordert Genesis 1,2 Mrd. US-Dollar von Three Arrows ein.

Noch ist unklar, wie genau es um die Liquidität von Genesis bestellt ist, doch wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, soll die Firma 175 Mio. US-Dollar bei der FTX eingelagert haben. Der Mutterkonzern Digital Currency Group hatte deshalb bereits eine Zahlung von 140 Mio. US-Dollar bereitgestellt, um diese Lücke zu füllen.

Doch scheinbar war diese Finanzspritze nicht ausreichend, weshalb es nun zum Auszahlungsstopp kommt. Die nächsten Schritte erklärt Genesis Global wie folgt:

„Wir haben die besten Berater der Branche ins Boot geholt, um alle möglichen Optionen auszuloten. Nächste Woche werden wir einen Plan für unser Kreditgeschäft vorlegen. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, die beste Lösung für unser Kreditgeschäft zu finden, indem wir zum Beispiel nach neuer Liquidität suchen.“

Wie die Brokerage angibt, sind ihr Handelsgeschäft und Verwahrungsgeschäft weiterhin „vollständig geschäftsfähig“. Auch die Digital Currency Group, der Mutterkonzern von Genesis, stellt klar, dass der eigene Betrieb von den Entwicklungen unberührt bleibt. Allerdings fungiert Genesis auch als Liquidity-Provider für den marktführenden Grayscale Bitcoin-Invstmentfonds (GBTC), der ohnehin stark angeschlagen ist. Nichtsdestotrotz betont Herausgeber Grayscale, dass alle eingezahlten Vermögen sicher sind.

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