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Nach FTX-Kollaps: Bitpanda beauftragt Sonderprüfung für ihre Kryptobestände BTC, ETH, XRP, ADA und DOGE

4 min ago2 min readAltcoins
Nach FTX-Kollaps: Bitpanda beauftragt Sonderprüfung für ihre Kryptobestände BTC, ETH, XRP, ADA und DOGE

Die österreichische Kryptobörse Bitpanda hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer Sonderprüfung ihrer Vermögenswerte beauftragt. Angesichts der jüngsten Ereignisse rund um FTX und Alameda Research wolle die Geschäftsführung mit dieser Prüfung ihren fast vier Millionen Nutzer:innen versichern, dass ihre Gelder sicher sind.

Bitpanda beauftragt KPMG jährlich seit 2019 – diesmal wurden aber Bitpandas Kryptobestände für Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Cardano (ADA), Ripple (XRP) und Dogecoin (DOGE) zusätzlich außerhalb der Routine-Inspektion analysiert. Alle fünf Kryptoassets sind bis zu 100 % gedeckt, heißt es in dem Bitpanda-Bericht, der der Redaktion vorliegt. Die Kundengelder seien durch die Kryptobestände gedeckt, die in den Cold Wallets von Bitpanda gespeichert sind.

Die Ergebnisse der von KPMG durchgeführten Überprüfung sind für alle Bitpanda-Nutzer:innen auf der Website der Kryptobörse abrufbar. Der Wiener Neobroker hat allerdings keine Wallet-Adressen wie andere Handelsplattformen – Binance, OKX, Bitfinex, KuCoin oder Crypto.com – veröffentlicht, über die Analysten überprüfen können, wie viele Assets dort vorhanden sind.

Fintech mit vielen Lizenzen

Nach dem FTX-Crash wurde der Ruf der Kryptobranche drastisch geschädigt. Anleger, die ihre Coins nicht verlieren wollen, ziehen ihr Geld von Kryptobörsen ab und verwahren ihre Assets selbst. Mit der Sonderprüfung von KPMG will Bitpanda nun beweisen, dass das Unternehmen nicht mit Kundengeldern spielt. Alle Anlagen seien sicher, sagt der CEO von Bitpanda Eric Demuth. “Bei Bitpanda legen wir größten Wert auf den Schutz unserer Kunden und erkennen den inhärenten Wert der Einhaltung von Vorschriften an”.

Bitpanda wurde 2014 gegründet und hält sich seitdem an europäische Gesetze und Vorschriften. Dafür sprechen von Bitpanda erhaltene Lizenzen und Registrierungen in verschiedenen Ländern: Österreich, Spanien, Frankreich, Schweden, Italien, Tschechien und im Vereinigten Königreich. Darüber hinaus verfügt die Kryptobörse über einen vollständig AML5-konformen KYC-Prozess.

Nun scheinen sich Bitpandas Bemühungen im Zusammenhang mit Regulierung und Transparenz auszuzahlen. Nach den Worten von Geschäftsführer Eric Demuth erlebt das Wiener Unicorn gerade einen Zuwachs an Neukund:innen.

Auch die Bison-App der Börse Stuttgart und Schweizer Bitcoin-App Relai verzeichneten in den vergangenen Tagen einen starken Neukundenzuwachs, was auf eine Nachfrage nach regulierten europäischen Plattformen hindeutet.

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