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Europäische Union (EU) verbietet jegliche Krypto-Geschäfte mit Russland

6 Oct, 20222 min readOther
Europäische Union (EU) verbietet jegliche Krypto-Geschäfte mit Russland

In einem Statement vom heutigen 6. Oktober hat die Europäische Union (EU) im Rahmen des anhaltenden Ukraine-Konflikts zusätzliche Sanktionen gegen Russland verhängt.

Im Zuge dieses achten Sanktionspakets wird unter anderem die Nutzung von Kryptowährungen als alternatives grenzübergreifendes Zahlungsmittel zwischen Russland und der EU gänzlich untersagt. Vielmehr werden nun sogar „alle Dienstleistungen im Zusammenhang mit Krypto-Wallets, Krypto-Konten oder der Krypto-Verwahrung unabhängig vom Betrag verboten“.

Die neuen Sanktionen sind laut Mitteilung eine Reaktion auf „die anhaltende Eskalation seitens Russland und den illegalen Krieg gegen die Ukraine“, die durch die „rechtswidrige Annexion ukrainischer Gebiete auf der Grundlage von Schein-Referenden“ vorangetrieben wird.

Auch die vorherigen Sanktionspakete enthielten bereits Restriktionen für den Umgang mit Kryptowährungen, allerdings waren Krypto-Dienstleistungen bis zu einem Betrag von 10.000 Euro noch erlaubt.

Mit dem vollständigen Verbot von Krypto-Zahlungen und Dienstleistungen zwischen der EU und Russland will die Union nun „den Zugang des Kreml als militärischem und industriellem Komplex zu Schlüsselkomponenten und -technologien bzw. zu europäischen Dienstleistungen und Fachkenntnissen weiter beschneiden“.

Dieser Schritt kommt nur kurze Zeit nachdem die russische Regierung die Nutzung von Kryptowährungen für grenzübergreifende Zahlungen erlaubt hat. In der entsprechenden Regelung wurde festgesetzt wie „Kryptowährungen erworben werden können, was man mit ihnen machen kann und wie sie bei grenzüberschreitenden Abrechnungen überhaupt abgewickelt werden können oder nicht“.

Die Entscheidung wurde ein paar Wochen zuvor mit der russischen Zentralbank abgestimmt, die bisher eigentlich eine relativ ablehnende Haltung gegenüber Krypto hat.

Zudem will Russland für den Außenhandel mit China schon bald eine eigene Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) nutzen, die sich jedoch noch in der Testphase befindet. Diese Entwicklungen sind umso spannender, da das Land 2020 höchstselbst die Nutzung von Digitalwährungen für Zahlungen verboten hat.

Doch nicht nur die Europäische Union setzt Russland mit neuen Sanktionen unter Druck, denn am 15. September hatten die USA weitere 22 Personen und zwei Unternehmen auf ihre Schwarze Liste gesetzt.

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