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Ermittlung gegen FTX auf Bahamas: Liegt eine Straftat vor?

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Ermittlung gegen FTX auf Bahamas: Liegt eine Straftat vor?

Laut einer Erklärung der bahamaischen Polizei an Reuters vom 13. November ermitteln Wirtschaftskriminalisten und die Wertpapieraufsichtsbehörden der Bahamas derzeit wegen möglichen kriminellen Fehlverhaltens gegen die Kryptobörse FTX im Zusammenhang mit ihrer Insolvenz.

Die Royal Bahamas Police erklärte dabei:

"Angesichts des Zusammenbruchs von FTX und der vorläufigen Liquidation von FTX Digital Markets Ltd. arbeitet ein Team von Ermittlern der Abteilung für Wirtschaftskriminalität eng mit der bahamaischen Wertpapieraufsicht zusammen, um zu untersuchen, ob ein kriminelles Fehlverhalten vorliegt."

Zu dieser Untersuchung kam es, nachdem die Aufsichtsbehörde Anschuldigungen von FTX am Wochenende öffentlich zurückgewiesen hatte. Am 11. November twitterte FTX, es sei von der "Regulierung der bahamaischen Zentrale und den Aufsichtsbehörden" angewiesen worden, die Abhebung von Geld auf den Bahamas zu ermöglichen. Einen Tag später dementierte die Wertpapieraufsichtsbehörde, FTX angewiesen oder autorisiert zu haben, Abhebungen für Kunden in dem Land zu priorisieren.

In der Erklärung auf der Twitter-Seite der dortigen Wertpapieraufsicht hieß es:

"Die Kommission möchte darauf hinweisen, dass sie FTX Digital Markets, Ltd. nicht angewiesen, autorisiert oder ihm vorgeschlagen hat, Abhebungen für bahamaische Kunden zu priorisieren."

Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom 9. November untersuchen auch das US-Justizministerium und die US-Börsenaufsicht SEC den Zusammenbruch der Kryptobörse. Auch der US-Bundesstaat Kalifornien kündigte am 10. November an, eine Untersuchung über das "offensichtliche Versagen" der Börse einzuleiten.

Wie Cointelegraph berichtete, befinden sich der ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried, der Mitbegründer Gary Wang und der technische Leiter Nishad Singh auf den Bahamas und werden von den örtlichen Behörden "überwacht".

Rund 130 Unternehmen der FTX Group, darunter FTX Trading, FTX US, West Realm Shires Services und Alameda Research, hatten am 11. November in den Vereinigten Staaten Insolvenz angemeldet. Bankman-Fried ist auch von seiner Position als CEO von FTX zurückgetreten und wurde von John Ray abgelöst. Zane Tackett, der ehemalige Leiter der institutionellen Abteilung von FTX, bestätigte auf Twitter, dass die Börse derzeit Verbindlichkeiten in Höhe von 8,8 Milliarden US-Dollar habe.

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