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Deutschland und USA teilen sich Platz 1 auf globalem Krypto-Ranking

15 Jul, 20223 min readRegulation
Deutschland und USA teilen sich Platz 1 auf globalem Krypto-Ranking
  • Deutschland und USA teilen sich ersten Platz bei Krypto-Ranking.
  • Eine positive Regulierung und die Akzeptanz durch Institutionen sind die größten Treiber.
  • Auf Platz drei liegt die Schweiz, auf Platz vier Singapur, auf Platz fünf Australien.
  • Deutschland und die Vereinigten Staaten teilten sich in der aktuellen vierteljährlichen globalen Kryptowährungsrangliste vom Analyseunternehmen Coincub den ersten Platz.

    Die beiden Länder sind beide auf dem Spitzenplatz, wobei die USA Platz dabei die Rangliste für das erste Quartal 2022 anführt. Ihre Dominanz ist auf ein fortschrittliches regulatorisches Umfeld und umfangreiche Bitcoin (BTC)-Investitionen durch etablierte Institutionen zurückzuführen.

    Die Coincub-Rangliste vergibt Punkte in neun Oberkategorien. Das sind die Bereiche Regierung, Finanzdienstleistungen, Bevölkerung, Steuern, Fachkräfteentwicklung und Branchenteilnehmer, Handel, Betrug und Umweltpotenzial. Beim aktuellen Ranking wurden neue Unterkategorien wie Krypto-Aufklärungskurse und Initial Coin Offerings eingeführt, um einen umfassenderen Maßstab zu schaffen.

    Ein wichtiger Grund für Deutschlands Aufstieg an die Spitze der Rangliste war die Entscheidung, den Sparern Krypto-Investitionen zu erlauben und keine Steuer auf Kapitaleinkünfte durch Bitcoin und Ether (ETH) zu erheben, wenn man diese länger als ein Jahr hält.

    Die USA sind vom dritten auf den ersten Platz aufgestiegen. Das ist unter anderem auf die Executive Order vom März 2022 vom US-Präsidenten Joe Biden zurückzuführen. Diese Anordnung soll eine verantwortungsvolle Entwicklung bei digitalen Vermögenswerten gewährleisten, den Verbraucherschutz und die finanzielle Stabilität sichern und illegale Aktivitäten bekämpfen.

    Coincub fügte hinzu, auch das globale Investmentunternehmen Fidelity, das seit April 2022 ein Bitcoin-Engagement für ausgewählte amerikanische Pensionsfonds anbietet, habe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg des Landes in der Krypto-Rangliste gespielt. Dabei wurden auch Parallelen zur deutschen Finanzdienstleistungsfirma Sparkasse gezogen, die ihren 50 Millionen Nutzern ermöglicht, Bitcoin direkt von ihren Bankkonten aus zu kaufen.

    Die Schweiz steht auf der globalen Krypto-Rangliste an dritter Stelle. Das gelang dem Land, weil der Kanton Lugano Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt hat. So können Bürger in dieser Region BTC für alltägliche Zahlungen, darunter etwa Steuern und kommunale Konten und Dienstleistungen verwenden.

    Über 1000 Blockchain- und virtuelle Vermögenswertdienstleister sind in der Schweiz ansässig. Das Land ist im Hinblick auf die Anzahl der Bitcoin-Knoten und Geldautomaten auf Platz eins. Virtuelle Vermögenswerte Dienstleister müssen von der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) zugelassen sein und sich an die Richtlinien zu Bekämpfung von Geldwäsche halten und Identitätsprüfungsmaßnahmen durchführen.

    Singapur liegt nach dem zweiten Quartal 2022 an vierter Stelle, nachdem es Ende 2021 aufgrund der kürzlichen regulatorischen Verschärfungen der Finanzaufsichtsbehörde und der Zentralbank von seinem Spitzenplatz verdrängt wurde.

    Australien liegt auf Platz fünf des Coincub-Rankings. Hier gibt es viele Initial Coin Offerings, Börsen und Transaktionsvolumen sowie eine Reihe von Universitäten, die Blockchain- und Krypto-Kurse anbieten.

    Die Rankings von Coincub kombinieren quantitative Daten wie Handels- oder Mining-Volumen mit qualitativen Elementen wie der staatlichen Gesetzeslage und der Einstellung der Institutionen gegenüber Kryptowährungen. Diese Berichte sollen einen konsolidierten Überblick über die Lage in einem beliebigen Land geben, indem sie qualitative Informationen und quantitative Daten zusammenführen.

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