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Core Scientific kurz vor Insolvenz? Unsichere Finanzlage setzt Unternehmen unter Druck

2 Nov, 20222 min readMining
Core Scientific kurz vor Insolvenz? Unsichere Finanzlage setzt Unternehmen unter Druck

Das Bitcoin-Mining-Unternehmen Core Scientific soll eine Insolvenz in Erwägung ziehen, da eine Gruppe von Inhabern von Wandelanleihen mit Anwälten über eine Umstrukturierung spricht.

Laut einem Bericht von Bloomberg Law vom 1. November arbeiteten die Core Scientific-Anleiheninhaber mit der Anwaltskanzlei Paul Hastings zusammen, nachdem die US-Wertpapieraufsicht SEC festgestellt hat, dass eine finanzielle Notlage besteht. In einem Dokument vom 26. Oktober heißt es, dass das Mining-Unternehmen Ende Oktober und Anfang November nicht in der Lage war, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Als Gründe werden der niedrige Bitcoin (BTC)-Kurs, steigende Stromkosten, ein Anstieg der globalen BTC-Hashrate und rechtliche Probleme mit der Krypto-Kreditfirma Celsius genannt.

Core Scientific behauptete in einem Gerichtsdokument vom 19. Oktober, dass Celsius dem Unternehmen mehr als 2,1 Millionen US-Dollar schulde und es weiterhin täglich etwa 53.000 US-Dollar verliere, bis seine finanziellen Verpflichtungen erfüllt seien. Celsius konterte, dass das Mining-Unternehmen den Einsatz seiner Anlagen verzögert und weniger Strom geliefert hat als im Rahmen eines früheren Vertrags vereinbart.

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Der Kurs der Core Scientific-Aktie CORZ an der Nasdaq fiel nach der SEC-Meldung um mehr als 87 Prozent von 1,01 US-Dollar auf 0,17 US-Dollar. Mit Stand vom 26. Oktober verfügte das Mining-Unternehmen nach eigenen Angaben über 26,6 Millionen US-Dollar in bar und 24 BTC. Das Unternehmen hatte allerdings noch 880 Millionen US-Dollar zu zahlen (Stand: 30. Juni). Am 1. November hat das Unternehmen allerdings weiterhin BTC gemint:

Today’s $CORZ daily self-mined #Bitcoin for the last reported 24-hour period: 41.2 — Core Scientific (@Core_Scientific) November 1, 2022

Viele Unternehmen im Krypto-Bereich, von Mining-Firmen bis hin zu Kreditplattformen, haben im Zuge des Bärenmarktes seit Mai mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Compute North, ein Unternehmen aus Minnesota, hat im November Insolvenz angemeldet und angegeben, der Grund dafür sei der finanzielle Druck durch den Krypto-Winter und die steigenden Energiekosten. Auch Argo Blockchain gab im Oktober bekannt, dass das Unternehmen aufgrund fehlenden Kapitals den Betrieb einstellen könnte.

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