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Bitcoin hätte fast Netcoin geheißen – Alte Domaindaten decken Kuriosum auf

25 Sep, 20222 min readBitcoin
Bitcoin hätte fast Netcoin geheißen – Alte Domaindaten decken Kuriosum auf

Die Namensfindung ist oftmals einer der schwierigsten Schritte, beim Start eines neuen Projekts oder Unternehmens. So auch im Fall von Bitcoin (BTC), denn wie historische Daten zu Käufen von Domainnamen zeigen, hatte der pseudonyme Erfinder der inzwischen marktführenden Kryptowährung für diese wohl auch einen ganz anderen Namen im Sinn.

Dies lässt sich daraus ableiten, dass die Domain Bitcoin.org, die ursprünglich für den Start von Bitcoin genutzt wurde, am 18. August 2008 über den anonymen japanischen Domainservice AnonymousSpeech gekauft wurde. Ein weiterer Domainkauf über AnonymousSpeech, der am 17. August 2008 nur einen Tag vorher gemacht wurde, belief sich auf den Domainnamen Netcoin.org.

Did you know? A day before the domain was first registered, someone purchased using the same registrar. Looks like Satoshi was contemplating between the two names and later dropped #Bitcoin — Or Weinberger (@orweinberger) September 23, 2022

Eine Analyse der Webseite ergibt, dass auf Netcoin.org allerdings keine Inhalte hochgeladen wurden, dies geschah erst zu einem späteren Zeitpunkt, als die Domain von einer anderen Person übernommen wurde.

Es scheint also, dass sich Nakamoto damals zunächst beide Namen offengehalten hat. Bitcoin hätte demnach fast Netcoin geheißen. Die Krypto-Community ist jedoch mehrheitlich froh, dass sich der Erfinder letztendlich für erstere Version entschieden hat. So meint ein Nutzer stellvertretend:

„Das ist interessant. Ich bin froh, dass es bei Bitcoin geblieben ist, denn das klingt viel besser.“

Zudem hilft diese Erkenntnis, Bitcoin weiter von den vielen Behauptungen abzugrenzen, die für sich die Identität von Satoshi Nakamoto beanspruchen, denn Netcoin.org wurde später neu registriert bei einer Tochter von Web.com.

Obwohl die genaue Entstehungsgeschichte des Krypto-Marktführers trotzdem noch immer weitestgehend unbekannt ist, bestätigt BitPay, dass Bitcoin inzwischen immer mehr auch die ursprünglich angestrebte Funktion als Zahlungsmittel erfüllt.

Gegenüber Cointelegraph gibt BitPay Marketing-Vizepräsident Merrick Theobald an, dass Bitcoin-basierte Zahlungen über BitPay im ersten Quartal 2022 allein 52 % des eigenen Transaktionsvolumens ausgemacht haben.

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