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Bitcoin fällt deutlich vor der nächsten US-Zinserhöhung

27 Jul, 20222 min readBitcoin
Bitcoin fällt deutlich vor der nächsten US-Zinserhöhung

Am Mittwoch, also morgen, werden wieder Vertreter:innen der US-Notenbank Federal Reserve die Köpfe zusammen stecken und entscheiden, wie es mit dem US-Leitzins weitergehen soll. Nachdem bereits im Juni wegen der weiter anhaltenden hohen Inflation eine weitere Zinserhöhung um 75 Basispunkte beschlossen wurde, sieht es nun wieder danach aus.

Entscheiden sich die Notenbanker wie im Juni, so steht dann auch bereits morgen wieder eine Zinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte an. Dann wäre der US-Leitzins innerhalb kurzer Zeit von 0 auf eine Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent gewachsen – eine deutliche Verteuerung des vormals billigen Geldes innerhalb kurzer Zeit. Durch teurere Kredite und die höheren Zinsen erhofft sich die Notenbank, die Nachfrage zu drosseln – setzt sich aber auch der Gefahr aus, die Wirtschaft abzuwürgen und sie in eine viel gefürchtete Rezession schlittern zu lassen.

Entscheidung der Fed am Mittwoch erwartet

Die Entscheidung am morgigen Mittwoch haben bereits die Krypto-Märkte antizipiert. So ist der Bitcoin-Kurs in seiner stärksten Phase seit Anfang Juni in der Nacht auf Dienstag wieder stärker eingebrochen, um etwa vier Prozent. Stärker hat es die Altcoins erwischt, die liegen noch deutlicher im Minus – Ethereum bei minus 8, Polygon (MATIC) sogar bei fast minus 10 Prozent.

Spannend wird dann, wie die regulären Aktienmärkte auf die erwarteten weiteren Einschnitte der US-Zinspolitik reagieren werden. Bereits gestern gaben Leitindizes wie S&P500, Nasdaq100 oder Dow Jones deutlich nach, um gegen Ende des Handelstages noch einmal Mut zu fassen. Im Chartverkauf sieht das dann so aus.

Angst dominiert die Märkte

Wie ist nun die Stimmung an den Märkten? An den Krypto-Märkten zeigen sich Anleger:innen (basierend auf Daten zu Volatilität, Handelsvolumen, Google-Suchanfragen und Social Media Sentiment) weiterhin ängstlich – wenn auch nicht mehr ganz so verschreckt wie noch in den Crash-Phasen im Mai. Auch an den regulären Finanzmärkten steht der Fear and Greed Index eindeutig auf „Fear“ – das lässt wenug Gutes für die künftige Entwicklung der Kurse in den nächsten Tagen erahnen.

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