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Bitcoin (BTC)-Kurs fällt auf 39.000 US-Dollar: Top-Trader hoffen weiter auf 50.000 US-Dollar

12 Apr, 20223 min readBitcoin
Bitcoin (BTC)-Kurs fällt auf 39.000 US-Dollar: Top-Trader hoffen weiter auf 50.000 US-Dollar

Am 11. April ist Bitcoin (BTC) auf 40.500 US-Dollar gefallen und hat damit eine wichtiges Niveau erreicht, auf dem er die Zuwächse der vorangegangenen drei Wochen, als der Kurs am 28. März auf 48.200 US-Dollar kletterte, wieder verloren hat.

Analysten zufolge setzt die Reduzierung der Anleihenkäufe durch die US-Zentralbank Aktien und risikoreiche Vermögenswerte zusätzlich unter Druck. Daher wird Bitcoin allmählich immer unattraktiver.

Filbfilb, Mitbegründer von Decentrader glaubt ebenfalls, dass diese schwierigen Herausforderungen den BTC-Kurstrend "noch für Monate" beeinflussen könnte.

Bitcoin hat auf den stärker werdenden US-Dollar negativ reagiert. Der US-Dollar Währungsindex (DXY) ist dabei seit Mai 2020 erstmals wieder auf über 100 gestiegen. Einige Leute glauben zwar, dass der DXY nur vorübergehend so stark ist, dennoch sind die Auswirkungen auf dem Kryptomarkt deutlich zu spüren.

Daten zeigen: Margenhändler bullisch

Beim Margenhandel können Anleger Kryptowährungen leihen, um ihre Position mit Hebeln zu verstärken und so die Rendite zu erhöhen. Trader können Tether (USDT) leihen um eine gehebelte Long-Position zu eröffnen. Leute, die sich Bitcoin leihen, setzen hingegen auf einen fallenden Kurs. Anders als bei Futures ist das Gleichgewicht zwischen Margen-Long- und -Short-Positionen nicht immer ausgeglichen.

Im obigen Chart ist zu sehen, dass Trader in letzter Zeit mehr USDT geliehen haben. Das zeigt sich dadurch, dass das Verhältnis von 9,6 am 8. April auf derzeit 15,9 gestiegen ist. Das ist zudem das höchste Niveau seit zwei Monaten.

Am 28. März lag der Wert noch bei 5. Nun aber werden häufiger Stablecoins ausgeliehen.

Angesichts der Tatsache, dass Kryptohändler in der Regel bullisch sind, wird ein Margenhandelsverhältnis unter 3 als schlecht betrachtet. Der aktuelle Stand ist also weiter positiv, lediglich weniger zuversichtlich als noch in der letzten Woche.

Long-zu-Short-Verhältnis leicht bärisch

Das Long-zu-Short-Verhältnis unter den Top-Tradern schließt äußere Einflüsse aus, die die langfristigen Futures-Instrumente beeinflusst haben könnten. Analysiert man diese Positionen in Spot-, Perpetual- und Futures-Kontrakten kann man herauslesen, ob die professionellen Händler eher bullisch oder bärisch eingestellt sind.

Gelegentlich gibt es Diskrepanzen in der Art der Datensammlung bei den verschiedenen Börsen. Daher sollte man eher die Veränderungen anstelle der absoluten Zahlen betrachten.

Abgesehen von einer kurzen Spitze beim Bitcoin Long-zu-Short-Verhältnis auf OKX am 6. April, haben professionelle Trader ihre Long-Positionen seit dem 31. März etwas zurückgefahren. Das bildet einen starken Kontrast zum Margenhandel, wo eine deutliche Besserung der Stimmung in der 1. April Woche zu sehen ist.

Was könnte diese Diskrepanz ausgelöst haben? Der wahrscheinlichste Faktor ist die Tatsache, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb von zwölf Monaten um 32 Prozent gefallen ist. Selbst als Bitcoin 21. März kurz auf 48.000 US-Dollar gestiegen ist, waren Futures-Trader nicht überzeugt genug, um gehebelte Long-Positionen zu öffnen.

Man kann diese Daten auch positiv betrachten, da der Bitcoin Kurs seit dem 29 März um 15 Prozent gefallen ist und im Margen- und Futures-Handel dennoch kein Pessimismus vorherrscht. Aus der Sicht der Derivate bleiben Trader lieber auf der sicheren Seite, hoffen aber weiterhin, dass ein Anstieg auf über 50.000 US-Dollar in naher Zukunft möglich ist.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment - und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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