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Afghanen schützen ihr Geld durch Krypto – Taliban greift durch

28 Aug, 20222 min readOther
Afghanen schützen ihr Geld durch Krypto – Taliban greift durch

Das Taliban-Regime in Afghanistan hat mehrere Krypto-Händler festgenommen. Diese hatten demnach die Anweisung ignoriert, den Handel mit digitalen Vermögenswerten einzustellen. Zu Beginn des Monats August wurde nämlich ein landesweites Verbot gegen Kryptowährungen ausgerufen.

Durch Krypto: Afghanen schützen ihr Geld vor den Taliban

Ein hochrangiger afghanischer Polizeibeamter, Sayed Shah Sa’adaat, sprach mit Bloomberg über das harte Vorgehen. Bisher konnten 13 Personen hierbei festgenommen werden. Das rigorose Einschreiten – so zumindest Sa’adaat – sei eine Reaktion darauf, dass einige Afghanen ihr Geld in Kryptowährungen aufbewahren, um es vor den Taliban zu schützen.

Die Zentralbank gab uns die Anweisung, alle Geldwechsler, Privatpersonen und Geschäftsleute vom Handel mit betrügerischen digitalen Währungen wie Bitcoin abzuhalten, so Sa’adaat.

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In dem Bericht heisst es weiter, dass in der drittgrössten Stadt des Landes, Herat, in der sich drei Viertel der Krypto-Broker des Landes befinden, bereits mehr als 20 kryptobezogene Geschäfte schliessen mussten.

Weshalb die Bürger versuchen, ihr Vermögen vor der deobandisch-islamistischen Terrorgruppe zu beschützen, erklärt sich im Grunde von selbst. Nach Recherchen der «Financial Times» zufolge hat die Wirtschaft Afghanistans in dem Jahr, in dem die Taliban die Kontrolle über das Land übernommen haben, mehr als gelitten. Denn: Grosse Teile des Landes wurden weiter in die Armut getrieben. Zudem sei die Arbeitslosigkeit in dem Binnenstaat nach Angaben der Weltbank im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen.

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